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Wachkomastation im Landespflege- und Betreuungszentrum Schloss Cumberland

Sieben Betreuungsplätze für Wachkomapatienten stehen zur Verfügung. Die Betreuung erfolgt durch speziell geschultes Personal mit einer regelmäßigen fachärztlichen Behandlung. Ein wichtiger Bestandteil ist die Einbindung der Familienangehörigen in das Betreuungskonzept.

  • Wachkomastation
    Foto: LPBZ Schloss Cumberland
  • Eine Krankenschwester stellt die Infusion am Bett eines Wachkomapatienten ein
    Foto: LPBZ Schloss Cumberland
  • Eine Krankenschwester am Bett eines Wachkomapatienten
    Foto: LPBZ Schloss Cumberland

Was ist Wachkoma?

Dort, wo viele glauben, dass nichts mehr getan werden kann, gerade dort ist noch viel zu tun.

In Österreich erleiden jährlich etwa 400 Menschen das Schicksal eines Wachkomas, auch als apallisches Syndrom bekannt. Es handelt sich dabei um eine der schwersten mit dem Überleben gerade noch zu vereinbarende Schädigung des Gehirns.

Verschiedene Ursachen wie z.B. schwere Schädel-Hirn-Verletzungen infolge eines Unfalles oder ein Zustand nach Reanimation können dieses schwere neurologische Krankheitsbild auslösen. Der Patient bleibt in einem komaähnlichen Zustand mit zeitweise geöffneten Augen. Er ist aber nur beschränkt in der Lage, Reize und Informationen aus der Umwelt aufzunehmen und darauf adäquat zu reagieren.

Durch ihre besonderen Ausdrucksformen, die von Patient zu Patient ganz verschieden sein können, zeigen uns unsere Patienten, dass sie wach sind, jedoch können sie sich nicht aus ihrem ganz besonderen Zustand heraus bewegen.

Bedenken Sie, jeden von uns kann es betreffen !